1. Frauenteam
Saison 2025-2026 1.Frauenbundesliga
Unsere erstes Frauenteam spielt seit der Saison 2025-2026 erstmals in der ersten Frauenbundesliga. Und in der gemeinsamen Schlussrunde vom 17.-19.4.2026 in Bad Königshofen konnten wir uns den Klassenerhalt sichern.
Teamleiter ist Max Arnold.
1. Frauenbundesliga Tabelle Bundesliga Ergebnisdienst
1. Frauenteam Spielende
Ein Bericht vom Deutschen Schachbund
Einzelergebnisse: Runde 11 Spielbericht von Sarah zur Schlussrunde der 1FBL. Runde 10 Runde 5 Spielbericht von Sarah zur Heim-Doppelrunde der 1FBL.
Runde 9 Runde 8 Runde 7 Runde 6 Runde 4 Runde 3 Runde 2 Runde 1 Spielbericht von Sarah zur ersten Doppelrunde der 1FBL.
Bericht von Sarah zum Heimwochenende 14.-15.3.: zwei Punkte im Abstiegskampf
Am Wochenende haben wir unser erstes Frauenbundesliga-Match bei uns im Zähringer Bürgersaal ausgerichtet. Dabei haben wir uns direkt selbst noch
ein paar zusätzliche Hürden aufgebaut, indem wir eine Live-Übertragung der Spiele angestrebt haben. Beim Aufbau der Bretter am Donnerstag half selbst
der Vorsitzende des Schachbezirks Freiburg mit. Unsere tatkräftigen Helfer Thomas Batton und Johannes Birkenmeier verbrachten dann den Freitagabend und den
Samstagvormittag mit der Verkabelung unserer neuen DGT-Bretter. Kurz vor Partiebeginn am Samstag wurden dann die Links an Lichess, chess.com und ChessBase
versandt. Zum Beispiel können die Partien auf Lichess angeschaut werden.
Samstag
Am Samstag hatten wir es mit den Erstplatzierten zu tun. Diese hatten so viel Respekt vor uns, dass sie mit den Spielerinnen der Setzliste 1 bis 6 angetraten.
Spaß beiseite – am Sonntag stand der Spitzenkampf Baden-Baden gegen Schwäbisch Hall an. Gut, was sollen wir gegen Schwäbisch Hall mit einem Schnitt von über
2400 und zwei GMs sowie vier IMs ausrichten? Also: Spaß am Schachspielen haben, versuchen mitzuhalten und sich dann zeigen lassen, wie man gewinnt.
Das Match am Samstag lief den Elozahlen entsprechend und endete mit einer 6:0-Klatsche für uns.
Für unseren Verein spricht jedoch, dass wir bisher wohl die meisten Zuschauenden verbuchen konnten. Ich selbst konnte die Partien dank der Übertragung sogar
aus dem Zug verfolgen. Am längsten hielt sich Johanna, die lange ausgeglichen stand und das Remis am Ende kurz vor Schluss noch verpasste. Am Ende setzten sich
aber auch hier die rund 500 Elopunkte Unterschied durch.
Sonntag
Für Sonntag konnten wir uns noch einmal verstärken, gingen aber auch hier als Außenseiterinnen an den Start.
Die Eröffnungsphase ließ mich zunächst optimistisch auf den weiteren Verlauf schauen. Bettina hatte gegen Nationalspielerin Hanna Marie Klek eine
angenehme Stellung erhalten. Barbara konnte mit Schwarz gut mindestens ausgleichen. Sarah hatte ihre Gegnerin überrascht und direkt Zeitvorsprung.
Die Gegnerin von Silvia hielt offenbar wenig von Entwicklung, sodass Silvia mit Schwarz die Initiative übernehmen konnte. Unsere zweite Silvia hatte
eine ausgeglichene Stellung, in der sie auf zwei Ergebnisse spielen konnte. Gilda war – wie gewohnt – direkt in Zeitnot.
Aber erstens kommt es zweitens anders, und drittens als man viertens denkt. Sarah stellte zunächst einen Bauern ein und verlor anschließend noch zwei weitere.
In der Partie hatte ich gehofft, zumindest etwas Kompensation wegen des unrochierten schwarzen Königs zu sehen – die Engine war davon allerdings überhaupt
nicht beeindruckt. Mit wenig Zeit hat Elena Sedina die Stellung zunächst wohl zum Ausgleich verdorben, um dann schließlich auf Zeit zu verlieren. Ein recht
glücklicher Punkt, den wir natürlich gerne mitnehmen.
Nachdem Silvia Paddock eine für Schwarz angenehmere Fortsetzung verpasst hatte, verflachte ihr Endspiel schnell zum Ausgleich. Auch Bettina wickelte in ein
remisliches Damenendspiel ab und beendete die Partie mit Dauerschach. Silvia Spiegelberg hielt den Druck aufrecht, unter dem ihre Gegnerin schließlich
zusammenbrach. Damit war zumindest ein Mannschaftspunkt gesichert. An den anderen Brettern sah es leider nicht mehr so gut aus.
Barbara wollte aus der gut gelaufenen Eröffnung wohl zu viel und verlor bei ihrem Angriffsversuch
einen Bauern. Diesen verwandelte die Internationale Meisterin Schleining souverän in einen Sieg.
Die verrückteste Partie spielte Gilda. Sie kam sehr gedrückt aus der Eröffnung und stellte mit wenig Zeit eine Figur ein. Aber wie wir wissen, ist es oft am
schwersten, eine gewonnene Stellung auch tatsächlich zu verwerten. Vielleicht um einem möglichen Dauerschach aus dem Weg zu gehen, wählte das Deizisauer Nachwuchstalent
Olivia Lukas eine andere Diagonale für ihren König. Auf dieser konnte der schwarze Läufer jedoch Schach geben – und schließlich wurde der weiße König mattgesetzt.
Damit haben wir mit 4:2 zwei glückliche Mannschaftspunkte gegen Deizisau geholt und unseren 7. Tabellenplatz gefestigt.
Der Abstiegskampf bleibt weiterhin sehr spannend. Auch wenn ich sechs Punkte in dieser Saison nicht erwartet hatte, reichen sie vermutlich nicht für den
Klassenerhalt. Die Teams hinter uns spielen in den zentralen Endrunden noch gegeneinander, während uns harte Brocken aus dem oberen Tabellendrittel erwarten.
Wir bleiben also motiviert und wollen in Bad Königshofen nicht nur Erfahrung sammeln, sondern auch Punkte holen.
Rückblick auf die bisherigen Runden. In dieser Saison habe ich mich mit Berichten bisher eher bedeckt gehalten. Hier also noch ein kleiner Überblick über
die ersten sechs Runden.
Runde 1 gegen TuRa Harksheide in Norderstedt:
Wie in diesem Jahr so oft gingen wir als Außenseiterinnen ins Rennen. Jenni konnte einen Sieg einfahren, dazu kamen zwei Remisen von Barbara und Silvia – am Ende mussten wir uns dennoch geschlagen geben.
Runde 2 gegen Hamburg:
Unsere neue Gastspielerin Maria setzte gleich ein Ausrufezeichen. Mit Weiß erhielt sie schnell eine druckvolle Stellung, die sie in einen vollen Punkt verwandelte. Auch an den anderen Brettern sah es lange gut aus: Gissel hatte eine siegversprechende Taktik, Silvia starken Angriff und Sarah einen Mehrbauern. Dennoch kippten alle diese Partien gegen uns. Nur Jenni überspielte ihre Gegnerin klar, ließ sie am Ende jedoch noch ins Remis entkommen. Mit etwas Glück hätten wir hier bereits Punkte mitnehmen können.
Runden 3 und 4 in Berlin:
An diesem Wochenende ging es gegen die beiden anderen aufgestiegenen Teams. Am Samstag konnten wir uns recht souverän gegen Berlin durchsetzen. Am Sonntag lief dann leider nicht mehr viel zusammen, und wir mussten uns Chemnitz mit 5:1 geschlagen geben.
Runde 5 wurde auf das finale Wochenende im April in Bad Königshofen verschoben.
Runde 6 gegen Solingen:
Hier gelang uns unser Coup. Gegen die starken Solingerinnen erwischten Jenni und Sarah einen guten Tag und holten volle Punkte. Johanna steuerte ein sicheres Remis bei. Am Ende hing alles an Bergit. Ihre Gegnerin hatte im Mittelspiel eine dominante Stellung erreicht und wollte in der Zeitkontrolle mit der Abwicklung in ein Endspiel mit Mehrbauern vereinfachen. Wie sich zeigte, entstand jedoch ein recht komplexes Endspiel, in dem plötzlich eher die Solingerin aufpassen musste. Der Wechsel von „auf Sieg spielen“ zu „Remis halten“ gelang ihr nicht mehr. Bergit nutzte ihren aktiven König, gewann eine Qualität und damit schließlich die Partie.
Runde 7 gegen Hemer:
Hemer war bis dahin punktlos Tabellenletzter und wusste ebenfalls, dass hier wichtige Punkte im Abstiegskampf zu holen waren. Beide Teams verstärkten sich mit einer neuen Spielerin an Brett 1. Auch hier waren wir wieder Außenseiterinnen und konnten leider nichts holen. Mit vier Remisen und zwei Niederlagen bleiben wir aber auf Rang 7.
Saison 2024-2025 2.Frauenbundesliga
2.Frauenbundesliga Tabelle
==> 16.03.2025 Sensationell steigt unser Frauenteam in die erste Bundesliga der Frauen auf. Herzlichen Glückwunsch.
Ein Bericht von Sarah:
Das Schachwunder in Freiburg Am Wochenende wurde in Freiburg die Endrunde der 2. Frauenbundesliga Süd im Schach ausgetragen.
Für die zwei Schlussrunden kamen die Teams aus Gernsheim, Karlsruhe und Stuttgart nach Freiburg-Zähringen. Die Freiburgerinnen hatten sich vor dem
Wochenende auf den aussichtsreichen 2. Tabellenplatz vorgespielt. Nach einem misslungenen Start in die Saison mit einem Unentschieden gegen Regensburg und
einem Verlust gegen Nürnberg gelangen drei Siege in Folge gegen München, Augsburg und den Reisepartner Stuttgart. So gingen die Freiburgerinnen in die zwei
finalen Matches mit einem Punkt Rückstand hinter Nürnberg. Das Ziel lautete beide eigenen Begegnungen siegreich zu gestalten und gleichzeitig auf einen
Ausrutscher der Nürnbergerinnen zu hoffen. Denn nur Platz 1 berechtigt zum Aufstieg in die 1. Frauenbundesliga.
Pünktlich am Samstag um 14 Uhr wurden die Partien gestartet. Freiburg-Zähringen ging als leichter Favorit in den Mannschaftskampf und konnten das Match gegen
Gernsheim 4:2 gewinnen. Nachdem die Top-Gesetzten Nürnberger einen Verlust hinnehmen mussten, stand Freiburg auf einmal auf dem ersten Platz der
2. Frauenbundesliga Süd. In der besten Aufstellung ging es dann am Sonntag in der Schlussrunde um den Aufstieg. Der Gegner hieß Karlsruhe, der in der
Vorsaison erst aus der ersten Bundesliga abgestiegen war und mit einer starken Mannschaft angereist kam. Nachdem Freiburg mit 2-1 Brettpunkten in Führung
ging, genügten drei Remisen an den drei restlichen Brettern für den Sieg. Somit war die Sensation vollbracht. Top-Scorerin wurde Barbara Hund. Die
Vorsitzende behielt ihre weiße Weste und gab nur zwei Unentschieden ab. Mit 11 von 14 Mannschaftspunkten gelang den Spielerinnen des
Freiburg-Zähringen 1887 der Aufstieg in die 1. Frauenbundesliga. Mit der Förderung des Mädchen- und Frauenschachs wurde der Verein bereits von
der deutschen Schachjugend als Top-Verein ausgezeichnet.
Saison 2023-2024 Frauenregionalliga Süd West
Frauenregionalliga Süd West Tabelle Bundesliga Ergebnisdienst
Saison 2019-2021 2.Frauenbundesliga
Zwischen September 2020 und Mai 2021 kein Ligabetrieb wegen Corona.
2.Frauenbundesliga Tabelle Bundesliga Ergebnisdienst